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Siemens EQ.500 Integral und Classic Test

TEST VOM NEUEN SIEMENS EQ500 KAFFEEVOLLAUTOMAT UND VERGLEICH DER VARIANTEN INTEGRAL UND CLASSIC

moritz barista kaffee

Moritz von Barista Kaffee – 12.01.2021

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Inhaltsverzeichnis

Im aktuellen Siemens EQ.500* Testhaben wir uns das neuste Modell der Siemens Familie angeschaut.

 

Wir haben die Variante Integral (Mit Milchaufschäumer) gekauft, werden aber auch auf das Modell ohne Milchsystem (Classic) eingehen .

 

Der EQ.500 ist ein recht neues Modell in der Siemens Reihe. Deshalb gilt es auch herauszufinden, ob dieses Gerät eventuell eine Alternative für die andere EQ Kaffeevollautomaten ist.

 

Von den Kaffeegetränken bis hin zur Qualität der Maschine: Wir haben alle wichtigen Eigenschaften von diesem Kaffeevollautomat getestet und zeigen Dir im folgenden Testbericht, was dabei herausgekommen ist.

 

Hast Du noch Fragen zum Siemens EQ500 Testbericht? Dann kannst Du uns eine Nachricht über das Kontaktformular zusenden.

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Die Tasse Kaffee aus dem Siemens EQ.500 im Test

Siemens Integral Kaffee
Der Siemens EQ.500 macht eine gute Tasse Kaffee

Als erstes haben wir im Siemens EQ.500 Integral Test die Tasse Kaffee getestet und bewertet. Ziel ist es, einen nahezu perfekten Kaffee zuzubereiten. 

 

Was ist ein perfekter Kaffee? Wir wollen 120ml Kaffee in ca. 30 Sekunden Durchlaufzeit zubereiten. 

 

Der Kaffee aus dem Kaffeevollautomat sollte kräftig und aromatisch schmecken. Das Aroma sollte ausbalanciert sein (Nicht zu bitter und nicht zu sauer).

 

Was kann man beim Siemens Kaffeevollautomat einstellen?

Wir haben beim Siemens EQ.500 mehrere Einstellungsmöglichkeiten, mit denen wir die Kaffeequalität verbessern können.

 

Der Mahlgrad kann eingestellt werden (3 Stufen), die Kaffeestärke (sehr mild bis sehr stark) und das Volumen (in Milliliter) kann auch gewählt werden.

 

So konnten wir uns im Test an eine solide Tasse Kaffee heranarbeiten. Die Durchlaufzeit ist uns etwas zu langsam und wir können diese leider nicht verstellen.

 

Auch ein gröberer Mahlgrad führt nicht automatisch zu einer schnelleren Extraktion.

 

So muss man 2 Bezüge durch den Siemens Integral laufen lassen, um eine große Tasse Kaffee zuzubereiten.

EQ.6 besser als der EQ.500

Vergleicht man die Tasse Kaffee mit denen aus den anderen Siemens Kaffeevollautomaten, dem EQ.6 und EQ.9, schmeckt man jedoch sehr deutlich, dass die Extraktion bei dem neueren EQ.500 nicht ganz so gut funktioniert.

 

Ursachen hierfür könnten ein etwas homogeneres Mahlgut, weniger Kaffeepulver oder ein geringerer Druck beim Brühvorgang sein.

 

Der Siemens EQ.500 im Test kann auch die Variante Americano zubereiten, bei der ein Kaffee Shot mit heißem Wasser aufgegossen wird.

 

Der Geschmack ist aber bei dieser Variante ähnlich, da die Kaffeeextraktion gleich bleibt.

moritz barista kaffee

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Siemens EQ.500 Integral: Latte Macchiato Test

Siemens Kaffeevollautomat Integral Latte Macchiato
Der Siemens EQ.500 hat auch eine automatische Latte Macchiato Funktion

Auch der EQ.500 von Siemens hat eine automatische Latte Macchiato Funktion.

 

 Bbei dieser Funktion haben wir verschiedene Einstellungen ausprobiert und geschaut, ob die Zubereitung von einem guten Latte Macchiato möglich ist.

 

Latte Macchiato zubereiten mit dem EQ.500 Integral

Der EQ.500 Integral ist ein Kaffeevollautomat mit Milchbehälter. Dieser wird mit kalter Milch gefüllt und dann mit einem Stecksystem in das Gehäuse gesteckt.

 

Mehr muss man nicht vorbereiten, damit der Latte zubereitet werden kann.



Bei der automatischen Latte Macchiato Funktion kann man die Größe in mehreren Stufen (200ml bis 360ml) und die Kaffeestärke (mild bis stark) wählen.

 

Das Milch-Kaffee-Verhältnis kann man beim EQ.500 im Test nicht einstellen.

 

Das können dafür die großen Brüder der gleichen Siemens Kaffeevollautomat Serie: Der EQ.6 und der EQ.9.

 

Somit muss man sich auf die Werkseinstellungen verlassen und bei bedarf, einen weiteren Espresso dazugeben (Wenn mehr Kaffee gewünscht ist) oder extra Milchschaum zubereiten (Wenn der Latte Macchiato milder schmecken soll).

Latte Macchiato Geschmack

Der Latte Macchiato, den der EQ.500 zubereitet ist wirklich solide.

 

Er schmeckt gut (Durch den Espresso nicht ganz so kräftig) und der Milchschaum hat eine gute Konsistenz.


Der Milchschaum wird nicht zu heiß aufgeschäumt (unter 60 Grad) und verbrennt dadurch auch nicht.

 

Die Milchschaum Temperatur ist natürlich auch beim Siemens EQ.500 davon abhängig, wie kalt die Milch ist, die man in den Milchbehälter gibt.

Siemens EQ.500 Test: Der Cappuccino

Cappuccino aus dem Siemens EQ 500
Top Cappuccino im Siemens EQ.500 Test

Im Siemens EQ.500 Integral Test haben wir uns natürlich auch die automatische Cappuccino Funktion angeschaut. 

 

Auch bei dieser Funktion haben wir mit allen zur verfügung stehenden Einstellungen versucht, einen nahezu perfekten Cappuccino zuzubereiten.

 

Milch und Kaffee Reihenfolge nicht richtig

Das scheitert jedoch, auch bei diesem Kaffeevollautomat, schon an der Reihenfolge, in der der Milchschaum und der Espresso zubereitet werden.

 

Auch der EQ.500 schäumt erst Milch auf und zum Schluss läuft dann der Espresso in die Tasse.

 

Bei einem richtigen Cappuccino sollte das anders herum sein, sonst sprechen wir eher von einem Latte Macchiato in der Tasse.

 

Doch auch die Cappuccino Funktion basiert auf dem funktionierenden Milchsystem, das sich ja schon bei der Latte Macchiato Funktion bewährt hatte.

 

Bei dieser Funktion können wir dann zwischen mehreren Größen wählen, die zwischen 120ml und 220ml liegen. Perfekt also auch für die klassische 180ml Cappuccino Tasse.

Temperatur gut: Der EQ.500 meistert den Cappuccino

Auch die Temperatur vom Cappuccino stimmt. Jedoch kann man sich bei der Zubereitung von diesem Kaffeegetränk den Tassenwärmer zunutze machen.

 

Besonders bei dickwandigen Cappuccinotassen hilft das dabei, dass der Kaffee beim Fließen in die Tasse nicht heruntergekühlt wird.

Wer sich den klassischen Cappuccino (Erst Espresso, dann Milchschaum) mit dem Siemens EQ.500 zubereiten möchte, kann dies natürlich durch eine manuelle Zubereitung tun.

 

Mit der Espresso und der Milchschaumfunktion geht das auch schnell und einfach (aber eben nicht automatisch).

 

Hier hilft ein kleines Milchkännchen bei der Zubereitung und durch die gute Schaum Konsistenz ist sogar Latte Art möglich.

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Espresso zubereiten mit dem Siemens EQ.500 Classic im Test

espresso siemens eq.500 integral
Ein kräftiger Espresso zubereitet im Siemens EQ.500 Classic Test

Man findet kaum einen Kaffeevollautomat, bei dem der Espresso wirklich gut gelingt.

 

Das liegt an dem geringen Druck, den die Maschinen aufbringen können, in Kombination mit einem zu groben Mahlgrad.

 

Trotzdem ist diese Funktion sehr wichtig, da auch die Milchschaumgetränke mit einem Espresso zubereitet werden.

 

Grund genug also, um die Espressofunktion im Siemens EQ 500 Test ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Einstellungsmöglichkeiten begrenzt

Auch bei dieser Funktion können wir ein paar Dinge einstellen, um so den Geschmack zu verbessern.

 

Bei der Espressofunktion sollte der Mahlgrad immer auf die feinste Stufe gestellt werden (1 von 3) und die Kaffeestärke so hoch wie möglich (sehr stark).

 

Dadurch kann in der Regel die Extraktion ein wenig verbessert werden.

Leider funktioniert das beim Siemens EQ.500 Integral nicht so gut, wie bei manchen anderen Vollautomaten.

Geschmack und Aroma

Die Kaffeestärken-Einstellung führt nicht dazu, dass der Espresso wirklich deutlich kräftiger schmeckt.

 

Auch wenn die Durchlaufzeit mit Preinfusion (Der Kaffee wird ein paar Sekunden mit heißem Wasser eingeweicht), satte 22 Sekunden beträgt, kommt aus dem EQ.500 einfach kein ausbalancierter Espresso raus. 

 

Die Säure aus der recht dunklen Bohne dominiert das Aroma und dadurch kann man das kleine Kaffeeextrakt aus dem Siemens Vollautomat nicht wirklich empfehlen.


Bei den Milchschaumgetränken wird die Säure ein wenig neutralisiert (durch die Milch).

 

Wer gerne und oft Espresso trinkt, sollte jedoch nicht zu dieser Maschine greifen.

Wie einfach lässt sich der Siemens EQ.500 bedienen?

bedienung siemens integral kaffeevollautomat
EQ. 500 Classic: Kein Touch Display aber farbige Getränkeauswahltasten

In der Testkategorie Bedienung testen wir, wie einfach die Zubereitung der Kaffeegetränke geht.

 

Auch die Reinigung und Wartung der Maschine sind wichtig, da ein Kaffeevollautomat vor allen Dingen Zeit sparen soll.

Einfache Bedienung mit begrenzten Einstellungsmöglichkeiten

Im Siemens EQ.500 Test haben wir die Kaffeegetränke-Funktionen mit denen von anderen Kaffeevollautomaten verglichen.

 

Dabei fällt auf, dass die Zubereitung besonders schnell und einfach geht. Durch die großen Bilder, die gleichzeitig auch die Funktionstasten sind, kann jedes Getränk schnell und einfach zubereitet werden.

Die Einstellungen wurden zudem auf das Nötigste reduziert, wodurch man wenig Zeit damit verbringt, die Möglichkeiten von diesem Siemens Kaffeevollautomat zu erforschen.

 

Das macht den EQ.500 in der Kategorie Bedienung zu einem der besten Gerät im Test. Ist aber natürlich gleichzeitig ein Nachteil, wenn es um die Geschmacksoptimierung der Kaffeegetränke geht.

 

Aber nicht jeder möchte ständig am perfekten Getränk herumoptimieren. Deshalb sind die Modelle EQ.500 classic und integral die perfekte Ergänzung zu den Modellen EQ.6 und EQ.9, bei denen dann die Home Baristas eher auf ihre Kosten kommen.

Einfache Reinigung aber kleine Auffangbehälter

Was die Wartung und Reinigung angeht, fügt sich der EQ.500 in die Reihe der anderen Siemens Kaffeevollautomaten ein.

 

Diese Geräte kann man schnell und einfach reinigen, das sie (bis auf der EQ.3) mit 4 oder mehr Reinigungsprogrammen ausgestattet sind, die z.B. das Milchsystem auf Knopfdruck durchspülen.

 

Auch bei der manuellen Reinigung der Elemente, die mit Kaffee und Milch in Kontakt kommen, gibt es keinerlei Hindernisse. Alle Teile lassen sich einfach aus dem Vollautomat nehmen, auseinanderbauen und wieder integrieren.

Ein kleiner Nachteil sind die Auffangbehälter, die im Vergleich zu den größeren Siemens Kaffeevollautomaten wirklich klein auffallen und so gar nicht zu dem überdimensional großen Wassertank passen.


Insgesamt sollte aber niemand Probleme mit der Bedienung vom Siemens EQ.500 classic oder integral haben.

 

Sollte doch einmal etwas unklar sein, hilft die übersichtliche Bedienungsanleitung in wenigen Minuten weiter.

Reinigung: Der EQ.500 Classic und Integral im Hygienetest

Siemens Kaffeevollautomat Reinigung
Ein Blick in das Innere vom Siemens EQ.500 Classic

Im Siemens EQ.500 classic Test haben wir uns auch die Reinigungsfunktionen angeschaut.

 

Zudem ist auch wichtig, dass die Behälter und die Brühgruppe einfach und schnell gereinigt werden können.

Siemens EQ.500 Classic Test: Brühgruppe kann entnommen werden

Beim Siemens Kaffeevollautomat lässt sich die Brühgruppe entnehmen.

 

So können Kaffeereste, die sich bei den Brüh- und Mahlvorgängen festsetzen, einfach entfernt werden.

 

Die Brüheinheit wird aus der Maschine genommen und unter fließendem Wasser sauber gespült.


Für das automatische Milchsystem gibt es auch eine Reinigungsfunktion. Nachdem die Milch aufgeschäumt wurde muss man nur die entsprechende Funktion im Menü aktivieren. Schon lassen sich erste Milchreste aus dem System spülen.

 

Doch auch die beste Milchsystem-Reinigungsfunktion kann nicht 100% der Milchreste entfernen.

 

Deswegen kann man den Milchauslauf beim Siemens EQ.500 einfach auseinander bauen und manuell reinigen.

 

Das Auseinander- und Zusammenbauen dauert, wegen der einfache Bauweise, nur ein paar Minuten.

Abtropfschale und automatische Reinigungsprogramme

Die Abtropfschale und der Kaffeetresterbehälter müssen, je nach Kaffeekonsum, in regelmäßigen Abständen geleert werden.

 

Das muss beim EQ.500 Integral öfters passieren, da die Schalen ziemlich klein ausfallen für die Größe des Kaffeevollautomaten.


Die interne Spülung von der Brühgruppe sorgt dafür, dass keine Kaffeereste vom vorherigen Bezug in der Brüheinheit bleiben.

 

Sonst würde der Kaffee bitter schmecken und es könnten sich einfacher Keime und Schimmel bilden.

Die automatischen Reinigungsfunktionen (Reinigung, Entkalkung, Calc n Clean, und Milchsystem) können einfach aktiviert werden.

 

Wer das Reinigen oder Entkalken vergisst, wird vom Kaffeevollautomat automatisch daran erinnert.

 

Am häufigsten erinnert der EQ. 500 im Test an die Reinigung mit einer Reinigungstablette, die in das Kaffeepulverfach geworfen wird. Dann braucht der Siemens Kaffeevollautomat ca. 5 Minuten bis er wieder einsatzbereit ist.

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Siemens EQ.500: Qualität und Verarbeitung

Siemens EQ.500 Design
Der Siemens EQ.500 hat ein robustes Gehäuse

In der Testkategorie Qualität schauen wir uns die Verarbeitung vom Siemens EQ.500 genauer an.

 

Der Kaffeevollautomat soll lange halten und ein gutes Bild in der Küche abgeben. Je besser der Vollautomat verarbeitet ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass man auch noch nach vielen Jahren mit dem Gerät einen guten Kaffee zubereiten kann.

 

Deswegen schauen wir uns den Siemens Kaffeevollautomat von Aussen und von Innen genau an.

Gehäuse und Menü

Das Gehäuse vom EQ.500 Integral besteht aus einem Kunststoff-Edelstahl-Mix.

 

Der Kunststoff ist nach unserer Meinung nicht ganz so hochwertig, wie bei den Modellen EQ.6 oder EQ.9.

 

Im Vergleich mit den höheren Siemens Kaffeevollautomat Klassen scheint es so, als ob der Hersteller auch bei der Verarbeitung etwas gespart hätte.

 

Trotzdem ist der kleinere Siemens immer noch deutlich hochwertiger verarbeitet als die meisten anderen Kaffeevollautomaten.

Das Menü besteht aus schönen LED Knöpfen und einem kleinen quadratischen Display. Auf diesem Display wird das wichtigste Angezeigt.

 

Insgesamt sieht das Menü schöner aus als das von vielen anderen Marken. Doch auch hier liegt der EQ.5 deutlich hinter seinen zwei großen Brüdern, die mit einem breiten LED Touch Display punkten.

Siemens EQ.500 Classic: Verarbeitung gut

Der EQ.500 macht auch bei der Bedienung einen überdurchschnittlichen Qualitätseindruck.

 

Jedoch ist er, anders als die anderen Siemens Kaffeevollautomaten, deutlich lauter. Alle mechanischen Vorgänge machen laute Geräusche, die wir so von Siemens nicht gewohnt sind.

 

Deswegen hatten wir am Anfang einen eher schlechten Eindruck von der Verarbeitung und Qualität. Im direkten Vergleich mit anderen Kaffeevollautomat Marken bewegen sich diese Geräusche aber im normalen Bereich.

 

Wer jedoch ein überdurchschnittliches Gerät kaufen möchte, das kaum Geräusche bei der Kaffeezubereitung macht und extrem hochwertig gebaut ist, sollte sich nicht für den Siemens EQ.500 entscheiden. 

Das Mahlwerk im Siemens EQ.500 TQ507D03

Keramik Mahlwerk Siemens
EQ500 Classic: Unter dem Bohnenbehälter sitzt ein Keramikmahlwerk

Das Mahlwerk ist eines der wichtigsten Teile von jeden Kaffeevollautomat. Nur wenn die Kaffeebohnen richtig gemahlen werden, kann auch der Kaffee gelingen.

 

Deshalb haben wir uns dieses Element auch im Siemens EQ.500 Test ganz genau angeschaut.

Kaffee und Espresso: Was kann das Mahlwerk?

Für die Tasse Kaffee stellen wir den Mahlgrad in der Regel etwas gröber ein.

 

Bei einer Durchlaufzeit von 30 bis 40 Sekunden hat das heiße Wasser genügend Zeit, alle wichtigen Aromen aus de Kaffeemehl zu lösen.

Beim Espresso ist das anders: Hier wollen wir, dass das Mahlwerk so fein wie nur möglich mahlt, damit in der kurzen Extraktionszeit, so viele Aromen wie nur möglich gelöst werden können.

 

Doch die feinste Stufe ist im EQ.500 Test leider nicht fein genug. Durch die etwas zu grobe Mahlgrad-Einstellung bekommen wir einen Espresso in die Tasse, der unterextrahiert ist und leicht säuerlich schmeckt.

Das Mahlwerk vom Siemens EQ.500 ist ein Scheiben-Keramikmahlwerk. Jedoch ist dieses nicht so hochwertig, wie die Mahlwerke aus dem Siemens EQ.6 und Siemens EQ.9.

 

Es ist recht laut und mit nur 3 Mahlgrad-Stufen kann man hier, wie bereits in den vorherigen Testkategorien geschrieben, nicht viel optimieren.

Ist das Mahlwerk die Schwachstelle vom EQ.500?

Nein, der Siemens Kaffeevollautomat kompensiert den etwas zu groben Mahlgrad für die Espressozubereitung mit einer Preinfusionsphase, bei der das Kaffeemehl zunächst eingeweicht und dann erst extrahiert wird.

 

Wer jedoch Premium Röstereibohnen verwenden möchte, der sollte sich überlegen, ob nicht der größere EQ.6 besser geeignet ist, da er etwas mehr aus der Bohne herausholen kann.

Siemens EQ.500 Test: Die Lautstärke

Laustärke Siemens Eq.500
Der Siemens EQ.500 ist ein leiser Kaffeevollautomat

Die Siemens EQ Serie gilt als eine der leisesten auf dem Markt. Doch auch unter den Geräten des deutschen Herstellers gibt es große Unterschiede.

 

Vom kleinsten EQ.3 bis zum hin zum größten EQ.9 wird das Mahlwerk immer leiser. So gehört der EQ.5 zwar im

 

Vergleich mit allen getesteten Kaffeevollautomaten zu den leiseren, ist aber innerhalb der Siemens Familie ganz schön laut.

Was bedeutet knapp unter 70dB?

Wir haben die Lautstärke mit einem Dezibel Messgerät nachgemessen.

 

Entscheidend für die Bewertung in dieser Kategorie ist die maximale Lautstärke während aller Vorgänge.

 

Beim Mahlvorgang ist der Geräuschpegel natürlich besonders hoch. Hier zeigt das Gerät einen Wert von knapp unter 70dB an.

Aber auch beim Brühvorgang und beim Aufschäumen der Milch ist der Siemens EQ.500 etwas lauter als die höheren zwei Klassen.

 

Im Vergleich mit allen getesteten Marken und Geräten, liegt der Siemens Integral aber im oberen Drittel der leisesten Maschinen.

Für wen ist der EQ.500 deshalb nicht geeignet?

Wer besonders Geräuschempfindlich ist, greift oft direkt zu einem Siemens Kaffeevollautomat, da diese als leise Maschinen bekannt sind. 

 

Hier würden wir aber den EQ.500 Kaffeevollautomat im Test nicht empfehlen, da er deutlich lauter ist als z.B. ein EQ.6. 

 

Wer mit einem etwas lauteren Mahlwerk keine Probleme hat, kann, was diese Testkategorie angeht, auf jeden Fall zum EQ.500 greifen.

Preis-Leistung: Den Siemens EQ.500 kaufen oder lieber nicht?

Der EQ.500 hat im Test ziemlich gut abgeschnitten. Er ist ein guter Kaffeevollautomat, der sich perfekt in die Siemens Serie einfügt und absolut eine Daseinsberechtigung hat.

 

Das liegt aber weniger am Preis, sondern daran, dass er eine Art abgespeckte Version vom Siemens EQ.6 ist, bei dem auf aufwändige Einstellungsmöglichkeiten verzichtet wurde.

Die Leistung ist also nicht optimal, weil nicht so viel eingestellt werden kann. Dafür gehört der EQ.500 aber zu den Geräten, bei denen die Kaffeezubereitung kaum einfacher gehen könnte.

In nahezu allen Testkategorien hat der Siemens Vollautomat gut abgeschnitten. Nur bei der Qualität und Verarbeitung hätten wir etwas mehr erwartet.

 

Aber das wichtigste stimmt auf jeden Fall: Der EQ.500 macht gute Kaffeegetränke und kann einfach gereinigt werden. Damit ist er schon besser als viele Modelle der anderen Marken im Test 2020.

Gibt es Kaffeevollautomaten mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis?

 

Ja, bei einem Preis von ca. 800 Euro gibt es auf jeden Fall Geräte, die noch etwas besser abschneiden als der EQ.500.

 

Hier wäre zum Beispiel die kleinste Variante der EQ.6 Serie: Der Siemens EQ.6 s300*, bei dem noch mehr Einstellungen möglich sind und der auch in Sachen Qualität etwas mehr zu bieten hat.

Zur Leistung: Der Siemens Kaffeevollautomat hat in allen Testkategorien überzeugt. Es gibt keine Disziplin, in der wir einen großen Nachteil, einen Produktionsfehler oder ähnliches feststellen konnten. 

 

Besonders in den Testkategorien Cappuccino und Latte Macchiato, bei denen wir die Milchsystemleistung bewerten, schneidet dieser Kaffeevollautomat deutlich besser ab, als die meisten anderen Geräte, die wir bisher getestet haben.

 

Man kann sagen, dass der EQ.6 im Schnitt 10-20% besser ist als der durchschnittliche Kaffeevollautomat im Test.

Siemens EQ.500 Classic und Integral Testfazit

Siemens EQ.500 Testfazit
Der Siemens EQ.500 im Test

Am Ende fassen wir noch einmal alle Ergebnisse aus dem Siemens EQ.500 Integral Test zusammen:

Der Kaffeevollautomat macht einen guten Kaffee, mit einem ausgewogenen Aroma und der auch kräftig genug ist (wenn man eine hohe Kaffeestärken-Stufe wählt).

Die Milchschaumgetränkte (Latte Macchiato und Cappuccino) gelingen schnell und einfach mit dem integrierten Milchsystem. Die Getränke können leicht individualisiert, jedoch nicht als Profile gespeichert werden.

Der Espresso ist ok, aber nicht der beste im Vergleich mit anderen Kaffeevollautomaten der gleichen Preisklasse.

Der EQ.500 im Test lässt sich schnell und einfach reinigen, was vor allen Dingen an den guten Reinigungs Programmen liegt, die der Siemens Kaffeevollautomat zu bieten hat.

Die Qualität des Gehäuses ist eine der kleinen Schwachstellen von diesem Kaffeevollautomat. Andere Vollautomaten der Siemens Familie haben etwas mehr zu bieten.

Das Mahlwerk tut einen guten Job und auch die Lautstärke ist ok. Für geräuschempfindliche Menschen ist das Modell EQ.6 aber besser geeignet.

Im Vergleich mit den meisten anderen Kaffeevollautomaten, zeigt der Siemens EQ.500 Integral eine überdurchschnittliche Leistung. Für einen Preis von ca. 800 Euro kann man dieses Gerät auf jeden Fall empfehlen.

Wer jedoch etwas mehr einstellen und optimieren möchte, der sollte sich nicht für diesen Siemens Kaffeevollautomat entscheiden. Der EQ.6 und der EQ.9 bieten deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, mit denen man die Kaffeegetränke-Qualität noch einmal steigern kann.

Wir hoffen, wir konnten Dir mit diesem Siemens EQ.500 Test weiterhelfen. Du hast Fragen zu diesen Test? Dann schreibe uns eine Email.

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